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Kräutertee

Der Kräutertee gehört zu den ältesten und zugleich zu den beliebtesten Teesorten der Menschen. Die lange Tradition, Kräuter und Pflanzen als Teemischung zu nutzen, hat auch in der heutigen Zeit noch Gültigkeit. Dies noch viel mehr, da immer mehr Menschen auf die Heilkraft der Natur zurückgreifen, um Beschwerden zu lindern oder ihrem Körper etwas Gutes zu tun. Die verschiedenen Kräutertee-Variationen lindern nicht nur Beschwerden wie Erkältungen oder Verdauungsprobleme. Im reichhaltigen Angebot der Kräutertees findet man auch viele Mischungen, die bei der Entspannung helfen und somit das seelische und körperliche Wohlbefinden fördern. Vor allem im Frühling kann man den Kräutertee sehr gut zur Entschlackung verwenden.

In der Pflanzenheilkunde wird der Kräutertee hauptsächlich für Erkrankungen der Atemwege und des Verdauungsapparats angewendet. Hier gibt es viele Rezepte für Kräuterteemischungen, die zum Teil noch auf die Rezepturen von Hildegard von Bingen zurückgehen. Diese Nonne entwickelte viele Mischungen, die bei einer Vielzahl von Beschwerden lindernd wirken. Da diese Rezepturen erwiesenermaßen einen positiven Effekt bei Erkrankungen hervorrufen, wurden viele Rezepte, vor allem für Kräutertees, als pflanzliches Heilmittel anerkannt. Selbstverständlich können Kräutertees allein keine Heilung hervorrufen. Es ist jedoch wissenschaftlich erwiesen, dass eine Kombination von Medikamenten und Kräutertees die Heilung, zum Beispiel von Erkältungen, beschleunigen kann.

Das Prinzip des Kräutertees basiert auf dem Wissen, dass bestimmten Pflanzen und Kräutern gewisse Auswirkungen auf den menschlichen Körper zugeschrieben werden. Diese Heilkraft der Pflanzen wird eingesetzt, um bestimmte Körperfunktionen zu aktivieren, zu unterstützen oder um Beschwerden zu lindern. So ist zum Beispiel bekannt, dass Lindenblüten schweißfördernd sind und somit zum Einsatz bei Erkältungen sehr gut einsetzbar sind. Doch nicht nur für allgemeine Erkrankungen kann man Kräutertee einsetzen. Spezielle Teemischungen werden für bestimmte Situationen im Leben eines Menschen verwendet. Ein Schwangerschaftstee kann zum Beispiel helfen, den Körper einer Frau auf die Schwangerschaft und Geburt vorzubereiten. Kräuter wie Schachtelhalm, Frauenmantel und Himbeerblätter lockern die Muskulatur, verbessern die Durchblutung und lockern somit das Gewebe während der Schwangerschaft. Spezielle Milchbildungstees, in denen zum Beispiel Anis und Fenchel enthalten sind, regen die Milchbildung an.

Während bei anderen Teesorten bearbeitete Teeblätter verwendet werden, handelt es sich beim Kräutertee um unbehandelte Blüten und Blätter von Pflanzen. Diese werden nicht, wie bei anderen Tees, durch Fermentation behandelt und enthalten daher kein Teein. Dies sorgt dafür, dass der Kräutertee das Herz-Kreislauf-System nicht belastet. Zudem ist der Kräutertee so mild, dass er bereits von Säuglingen und Kleinkindern bedenkenlos getrunken werden kann. Der Fencheltee ist vor allem für Babys gut geeignet; in Verbindung mit Anis und Kümmel fördert er die Verdauung und kann sogar gegen die Drei-Monats-Kolik helfend eingesetzt werden.

Surftipp: Infos zur Kräuterspirale finden Sie hier: Kräuterspirale

Um dem Verbraucher die Anwendung dieser Tees zu vereinfachen, gibt es im Handel, vor allem in den Apotheken, fertige Teemischungen, die gegen eine bestimmte Erkrankung eingesetzt werden kann. So ist es problemlos möglich, für bestimmte Beschwerden oder zur Vorbeugung von Beschwerden den richtigen Kräutertee zu finden. Da Kräutertee dem Organismus nicht schadet, kann man ihn auch ohne Rücksprache mit einem Mediziner anwenden.

Tipp: Bauernregeln können beim Kräuteranbau und bei der Pflanzenzucht hilfreich sein.